Glasflächen leuchten lassen

Transparenz, Eleganz und Helligkeit durch lackierte Glasflächen

Möbelkataloge, Küchenausstellungen oder Innenachitektur-Fachzeitschriften präsentieren vor allem farbige Glasflächen, die als extrem beständige Hochglanz-Möbelfront ebenso präsent sind, wie als gestalterisches Element im Innenausbau. Auch an Stelle eines Fliesenspiegels in der Küche, auf Möbelfronten oder Raumteiler sind farbige Glasflächen heute äußerst beliebt. Dabei ist Glas nicht nur modern, sondern bietet viele Eigenschaften, die Bauherren ebenso schätzen wie Architekten. Die makellosen Oberflächen glänzen ebenso schön, wie polierte Hochglanzflächen, zudem sind sie spiegelglatt, kratzbeständig und lassen sich gut reinigen. Es ist daher nur logisch, dass die Nachfrage nach lackierten Glasflächen in den vergangenen Jahren stark gestiegen ist. 

Industrieunternehmen, die diese Flächen anbieten, sehen sich mit diesem stark steigenden Bedarf konfrontiert und müssen Lösungen finden, lackierte Glasflächen vorhalten zu können, ohne große Investitionen tätigen zu müssen. Eine Möglichkeit, dies zu erreichen ist, ein Dual-Cure-Farblack, der in der Regel für hochwertige Möbel- und Türoberflächen eingesetzt wird. Es lassen sich mit ihm jedoch auch Lackoberflächen auf Glas erzielen. Applizieren lässt er sich auf einer herkömmlichen HYDRO-UV Lackstraße per Spritzautomat und anschießender Trocknung mit Mikrowellen oder IR-Trocknern.

Dieses Verfahren bietet geringe Durchlaufzeiten und die industrielle Fertigung ermöglicht es, auch große Stückzahlen schnell und kostengünstig zu produzieren.

Autor: Peter Haberkorn