Glossar

Airless Spraying

(druckluftloses Höchstdruckspritzen) Mit einer pressluft- oder motorbetriebenen Kolbenpumpe wird der Lack unter hohen Druck gesetzt und durch eine auswechselbare Spezialdüse mit feiner Bohrung versprüht. Der Lackhöchstdruck kann bis zu 300 bar betragen. Die austretende Lackmenge wird durch die Höhe des Lackdruckes, die Düsenweite und die Lackviskosität bestimmt. Bei diesem Spritzverfahren tritt kaum Lacknebelbildung auf, die freiwerdenden Lösungsmitteldämpfe (bei NC-Lack ca. 80% der verspritzten Lackmenge) müssen aber trotzdem abgesaugt werden. Also ist eine Spritzkabine mit Absaugung unbedingt erforderlich. Bei Geräten mit eigenem Elektromotor ist nur die exgeschützte Ausführung einzusetzen. Um elektrostatische Aufladung zu verhindern, müssen Airless-Geräte geerdet werden. Aufgrund des hohen Betriebsdrucks ist beim Reinigen Vorsicht geboten, auf keinen Fall darf man den Spritzstrahl auf die Haut richten. Lösungsmittel u.ä. würden dadurch bis unter die Haut gedrückt.

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